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4.9.2010 : 21:05

Vienenburg

Unser Vienenburg

Der Harlyturm wurde 1986 durch die Interessengemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe Restauriert und bietet nun für Wanderer einen willkommenen Rastplatz.

Vienenburg ist ein malerisch schöner Ort im Nordharz. Schon von weitem kann man den Burgturm der Vienenburg erkennen.
Bei einem Spaziergang durch das Erholungsgebiet "Vienenburger See" kann man durchatmen und wieder neue Kräfte sammeln. Erholung pur wird hier geboten!
Für Wanderfreunde bietet sich eine Wanderung durch den Harly mit seinem prachtvollen Mischwald an. Von dem Harlyturm hat man einen weiten Blick auf den Vorharz und das eindrucksvolle Harzpanorama.
An schönen Tagen hat man eine sehr schöne Aussicht auch auf den Brocken.

Ob der Harly-Turm geöffnet ist, zeigt die Fahne an: Wenn sie gehisst ist, dann ist der Turm Sonn- und Feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Vereine und Wandergruppen können aber auch außerhalb dieser Zeit einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Gruppenvoranmeldungen bitte bei
Hr. Klaus Gercke, Tel. 05324/2701

Für Gäste bietet der undefinedVienenburger-Tourismus e.V. geführte Wanderungen und Radtouren an. Bei einer Wanderung mit dem "Kräuter-Benno" werden den Kindergarten- und Schulkindern (bis zum 2. Schuljahr) die verschiedenen Pflanzen und Kräuter erklärt. Und hiernach erzählt er ihnen dann noch die Sage vom "Kräuter-August".

Im Vordergrund ist das Nichtschwimmerbecken und dahinter das kombinierte Sport- und Sprungbecken mit seinen sechs 25m Bahnen
Im Vordergrund ist das Nichtschwimmerbecken und dahinter das kombinierte Sport- und Sprungbecken mit seinen sechs 25m Bahnen

Abkühlung für jung und alt bietet das städtische, beheizte Freibad mit Erlebnisbecken. Die 37 m lange Großwasserrutsche ist nicht nur für die Kinder ein besonderer Spaß!

Von rund 20 Freibädern und Naturbadestellen die an dem Naturpark-Wettbewerb des Regionalverbandes Harz e.V. 2006 teilgenommen haben, ist das Freibad Vienenburg unter den sieben ausgezeichneten.

 

Das Heimatmuseum bietet auf 100 qm einen Einblick in das frühere Leben der Einwohner und die Geschichte von Handel, Handwerk und Gewerbe. Im Erdgeschoss finden ständig wechselnde Ausstellungen statt. In der ersten Etage wird jedem die Möglichkeit gegeben, private Kleinode auszustellen. Die unabhängigen Aussteller geben immer wieder neue Impulse in das Museum.


Die erste Eisenbahnlinie wurde 1835 zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet.
1838, also nur 3 Jahre später  hat Phillip August von Amsberg Die erste Deutsche Staatseisenbahn von Braunschweig über Wolfenbüttel und Vienenburg nach Harzburg entwickelt und gebaut.

Vienenburg wurde rasch zu einem Eisenbahnknotenpunkt für Personen- und Güterverkehr.  Jedoch wurde diese Entwicklung durch die Grenzziehung 1945 gestoppt. Die Deutsche Einheit brachte am 2. Juli 1996 den Lückenschluss. Durch die neue Trasse über Vienenburg-Stapelburg-Ilsenburg-Wernigerode wurde Ost und West wieder verbunden. In dem ehemaligen Empfangsgebäude des Vienenburger Bahnhofs ist das heutige Eisenbahnmuseum, welches einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn gibt. Eine Modellbahn zeigt den Vienenburger Bahnhof im Jahre 1963.
12 Modellzüge sind im Einsatz. Neben alten Gerätschaften aus der vergangenen Zeit findet man hier auch Nachbauten einer Blockstelle und einer Bahnschranke. Die Eintrittskarte kommt stilecht aus einem alten Fahrkartendrucker.
Mehrmals pro Jahr bietet der Verein zur Förderung des Eisenbahnmuseums Vienenburg e.V. eine Fahrt in einem echten Dampfzug an. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute die Stadtbücherei, das Eisenbahnmuseum, die Tourist-Information und ein Café. Dem neuen Kaisersaal wurde neuer Glanz verliehen, in welchem heute die Sitzungen des Rates und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.


Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch in dem Kloster Wöltingerode mit eigener Brennerei. 1174 haben die Söhne von "Lindolf de Waletingerod" das reich ausgestattete Benedektinerkloster gegründet. Kurz nach der Gründung wurde das Kloster in ein Nonnenkloster der Zisterzienser umgewandelt. In der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel sind einige Buchmalereien und Handschriften aus dieser Zeit ausgestellt. Während der gesamten Zeit wechselte die Zugehörigkeit zwischen katholischer und lutherischer Kirche. 1809 wurde das Nonnenkloster aufgelöst und 1816 mit dem Hannoverschen Klostergut vereinigt. Im Jahre 1862 führten die Zisterzienser-Nonnen die Brennkunst edler Tropfen ein, erlesene Liköre, bekömmliche Magenbitter und in Holzfässern gelagerter Edelkorn.
Noch heute wird hier alles nach den altbewährten Rezepturen hergestellt.
Näheres können Sie bei einer Besichtigungstour durch die Klosterkornbrennerei erfahren. Die Führung mit Verköstigung dauert ca. eine Stunde. Im Januar und Februar, während der Brennsaison, steht auch die über 100 Jahre alte Dampfmaschine unter Dampf!
Besondere Höhepunkte sind die Wölti-Events undefinedZur Klosterkornbrennerei